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Breitbandversorgung Scheidegg

Breitbandportal Bayern

Aktuell:
Ein paralleles Markterkundungs- und Auswahlverfahren zur Breitbanderschließung wurde durchgeführt. Es gingen mehrere Angebote ein. Nun geht es darum, den wirtschaftlichsten aber gleichzeit auch tauglichen Anbieter auszusuchen, um die unterversorgten Gebiete im Gemeindegebíet an das Breitband anschließen zu können.

Die Auswahl findet voraussichtlich im September 2010 statt.


Leitfaden Breitband Mrz.2010

Heute schon gibt es alternative Lösungen um schnellere Internetverbindungen zu bekommen, auch in Regionen die nicht ideal versorgt zu sein scheinen. Für Gewerbetreibende steht die WEST im persönlichen Gespräch beratend zur Seite und prüft individuelle Lösungsmöglichkeiten. Eine persönliche Beratung der privaten Haushalte kann auf Grund der vorhandenen Kapazitäten nicht angeboten werden. Um allerdings auch hier Lösungen aufzuzeigen, hat die WEST einen Leitfaden erstellt. Die Broschüre „Leitfaden Breitband - Ein Überblick aktueller Angebote“ bietet einen Überblick über

Internetverbindungen, die eine Übertragungsrate von 1 Mbit/s im Downloadbereich sofort ermöglichen.

>>Leitfaden Breitband


Studie zur Breitbanderschließung - Ergebnisse liegen in Kürze vor
(Presseaussendung im Dezember 2009)

Im Sommer dieses Jahres wurde eine Machbarkeitsstudie für eine flächendeckende Breitbandversorgung aller 13 Westallgäuer Gemeinden in Auftrag gegeben, koordiniert wurde das Ganze von der Wirtschafts- und Entwicklungsleitstelle Westallgäu (WEST). Die Ergebnisse
werden Anfang 2010 für die Region Westallgäu vorliegen und bringen Erkenntnisse wie die aktuelle Versorgungssituation aussieht. Des Weiteren liefert die Studie ein Grobkonzept, was für eine flächendeckende Versorgung mit Breitbandanschlüssen getan werden kann und welche Kosten auf die Kommunen zukommen, so Standortmanagerin Andrea Schneider. Der schnelle Austausch großer Datenmengen und die flüssige Kommunikation via Internet und E-Mail spart Zeit und Kosten, sowohl für Firmen wie für private Nutzer. Jede Gemeinde erhält vom beauftragten Planungsbüro (Netzwerkmanufaktur München) für sich eine Machbarkeitsstudie, gleichzeitig wird aber die Region gesamthaft betrachtet, um mögliche Synergien zu nutzen. Mit den Ergebnissen der Studie treten die 13 Kommunen in das Auswahlverfahren der Breitband Initiative Bayern. Dieses achtwöchige Verfahren muss durchlaufen werden, um als Gemeinde an mögliche staatlich Zuschüsse für den Breitbandausbau zu gelangen. emühungen Anbieter zu finden, die ohne Zuschüsse den Ausbau in der Region vorantreiben, blieben bis dato erfolglos. In der Ausschreibung des Auswahlverfahrens werden Unternehmen gesucht die Versorgungslücken, sowohl im privaten wie auch im gewerblichen Bereich schließen. Als definitiv ungenügend versorgt gelten Gebiete mit Übertragungsraten von unter einem Megabit pro Sekunde. Der Ausbau verbesserter Versorgungsleistung hat von den Anbietern in einer zeitnahen Umsetzung zu erfolgen und der Dienst muss zu marktüblichen Endkundenpreisen in der Region angeboten werden. Für die Ausbaukosten gibt es staatliche Förderungen von 70 %, jedoch maximal € 100.000,- je Gemeinde. Zum jetzigen Zeitpunkt lässt sich nicht abschätzen, ob kommunale Einzellösungen oder ein übergreifender Kapazitätenausbau in der Region sinnvoller sein könnten. Diese Ergebnisse finden sich in der Machbarkeitsstudie wieder. Wie viele und welche Anbieter den Kommunen Angebote unterbreiten werden, zeigt sich nach Abschluss des Auswahlverfahrens. Festzuhalten ist, dass die Region gemeinschaftlich mit Unterstützung der WEST die erforderlichen Bedingungen für den Breitbandausbau auf Schiene gebracht hat. Gespannt wartet man nun auf die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie sowie dem anschließenden Auswahlverfahren - dann können neue Erkenntnisse berichtet werden.
GESTRATZ  GRÜNENBACH  HEIMENKIRCH  HERGATZ  LINDENBERG  MAIERHÖFEN  OBERREUTE  OBERSTAUFEN  OPFENBACH  RÖTHENBACH  SCHEIDEGG  STIEFENHOFEN  WEILER-SIMMERBERG

Schnelles Surfen soll bald überall im Westallgäu möglich werden
Gemeinschaftliche Studie zur Breitbanderschließung

(Presseaussendung im Juli 2009 der Wirtschafts- und Entwicklungsleitstelle Westallgäu)

Die Wirtschafts- und Standortentwicklungsleitstelle (WEST) hat sich von Anfang an eines der wichtigen Themen in der Region angenommen. Es ist die Verbesserung der Infrastruktur durch rasche Datenautobahnen.

Und dabei werden nun Nägel mit Köpfen gemacht. Die WEST gibt eine Machbarkeitsstudie für eine flächendeckende Breitbandversorgung aller 13 Westallgäuer Gemeinden inklusive Oberstaufen in Auftrag.

Die Netzwerkmanufaktur München, ein junges Team, das als Newcomer am Markt gilt, aber beste Referenzen hat, wird sich mit der Erstellung der Studie auseinandersetzten. Bis in einem halben Jahr sollen die Ergebnisse vorliegen. Eine Machbarkeitsstudie ist ein umfangreiches Unterfangen. Sie beinhaltet eine Bestandsaufnahme: Wo liegen Rohre und Trassen? Wo gibt es Funkstandorte? Wie sind die Verteilkästen bestückt? Auch um die Kenntnis über Eigentumsverhältnisse geht es. „Zum Beispiel wissen wir, dass durch die Gemeinde Stiefenhofen ein Glasfaserkabel führt. Aber nicht, was getan werden kann, dass der Ort daran partizipiert“, sagt Standortmanagerin Andrea Schneider von der WEST. Das Planungsbüro wird alle verfügbaren Daten zusammentragen. Es wird auch vor Ort in den 13 Gemeinden Besichtigungen machen und den technischen Ausstattungsgrad, Trassenverläufe und Leitungskapazitäten feststellen. Diese Grundinformationen führen dann zur einem Konzept verbesserter Versorgung. Mit dieser Planung wird festgelegt, wo und in welcher Weise nachgerüstet werden könnte und was das kosten wird bzw. welche Technik sich kostengünstig und zweckdienlich dafür anbietet.

Für die Studie und den Ausbau des Breitbandnetzes gibt es auch Zuschüsse. Die aktuelle Fördersituation stellt sich besonders positiv dar. Der Fördersatz wurde kürzlich auf 70 Prozent erhöht. Somit tut das Westallgäu gut daran, die günstige Situation zu nützen.

Jedoch ohne finanzielle Beteiligung der Gemeinden wird sich wohl kaum etwas bewegen. Zumindest führten alle bisherigen Versuche der WEST, einen Telekommunikationsbetreiber zu finden, der nicht ausreichend versorgte Gebiete auf eigene Rechnung ausbaut, nicht zum Ziel. Mit den Ergebnissen der Machbarkeitsstudie haben die Gemeinden ein Konzept mit dem sich der Ausbau zukunftsfähig umsetzen lässt und die Unterversorgung behoben werden kann.


Als ungenügend versorgt gelten Gebiete mit Übertragungsraten von unter einem Megabit pro Sekunde. Als Standard angestrebt werden ein bis drei Megabit pro Sekunde im privaten Bereich. Der schnelle Austausch großer Datenmengen und die flüssige Kommunikation via Internet und E-Mail spart Zeit und Kosten, sowohl für Firmen wie für private Nutzer. Ein Breitbandanschluss mit hohen Übertragungsraten bietet sowohl für bestehende Unternehmen Standortvorteile, als auch bessere Voraussetzung für die Neuansiedlung von Firmen. Und beides sind Aufgabengebiete der WEST.

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Factbox:
Immer größere Datenmengen werden heute ausgetauscht. Der Internetzugang ins www (World Wide Web) benötigt hohe Übertragungsraten. Dies geschieht durch verschiedene Breitbandtechnologien (leistungsstarke Kupferleitungen des Telefonnetzes (DSL), Glasfaserkabel, Nutzung des Stromnetzes, Übertragung durch Funk oder Satellit)
Die WEST koordiniert die Bemühungen der 13 Gemeinden im Westallgäu und ist Breitbandpatin in der Region. Sie koordiniert die Machbarkeitsstudie, sowie das daran anschließende Auswahlverfahren.

Wirtschafts- und Entwicklungsleitstelle Westallgäu
Dipl.-Betriebswirtin (BA)
Andrea Schneider [Breitbandpatin]
Bahnhofstraße 8
88161 Lindenberg i. Allgäu
Telefon: +49 (8381) 8 91 64 8-0
Fax:    +49 (8381) 8 91 64 8-1
info@west-westallgaeu.de


Wetter in Scheidegg

Letzte Änderung: 19.07.2010 / 08:59 Uhr
Ausgedruckt am 08.09.2010 / 02:35