22. Mai 2025

An der Grundschule Scheidegg wird geackert

Seit diesem Jahr nimmt die Grundschule Scheidegg am Bildungsprogramm GemüseAckerdemie teil.

Im Rahmen dieses Programmes, das von der AOK Bayern vier Jahre lang gefördert wird, säten und pflanzten die Schüler der Garten-Arbeitsgemeinschaft der 2. Klasse am vergangenen Dienstag verschiedene Gemüsekulturen in ihre schuleigenen Beete, wie beispielsweise Tomaten, Zucchini, Mais und Bohnen. Unterstützt und angeleitet wurden sie dabei von einem Pflanzteam der GemüseAckerdemie, ihrer Lehrerin Melanie Bernhard sowie einigen Eltern.

Seit Anfang der Saison pflegen die Schüler das heranwachsende Gemüse in wöchentlichen Ackerstunden und erfahren auf diese Weise ganz praxisnah, wo unsere Lebensmittel herkommen. Sie lernen neue Gemüsesorten wie Palmkohl kennen und erfahren beispielsweise viel über die Praxis des ganzjährigen Mulchens, dem Fruchtbarmachen der Erde.

Umgesetzt wird das Bildungsprogramm GemüseAckerdemie durch Acker e. V. Das
Sozialunternehmen hat zum Ziel, naturnahe Lernorte dauerhaft im Bildungsalltag an Schulen und Kitas zu verankern, um so junge Menschen für gesunde Ernährung und Nachhaltigkeit zu begeistern. Die Schüler bauen bis zu 30 Gemüsearten an und lernen viele neue Sorten, wie zum Beispiel neben der klassischen roten Bete die gelbe und geringelte Bete kennen. Die Bildungsmaterialien der GemüseAckerdemie orientieren sich dabei an den Prinzipien der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Bereits über 1.800 Lernorte konnten in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit der finanziellen Unterstützung zahlreicher Förderpartner entstehen.  

Zum zweiten Pflanztermin an der Grundschule Scheidegg waren dieses Mal auch die Sponsoren, Vertreter der Gemeinde und des Elternbeirates eingeladen, um sich selbst einen Einblick in dieses tolle Programm zu verschaffen und zu sehen, wie viel Freude den Schülern das gemeinsame Ackern bereitet.

(Text: Melanie Bernhard, Bild: Moni Ihler)

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