08. Februar 2026

Blackout – Was tun?

Aus gegebenem Anlass (Berlin) schieben wir diesen Bericht von 2023 mal wieder nach oben ...

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

das Thema Notfallvorsorge bei Stromausfall wird gerade in vielen Bereichen heftig diskutiert. Auch wenn wir derzeit davon ausgehen können, dass wir durch unsere geographische Lage und die Lage im Versorgungsgebiet der Vorarlberger Kraftwerke sehr gut abgesichert sind – vor einem sogenannten Hackerangriff sind auch die VKW und somit auch unser Gebiet nicht völlig gefeit. Deshalb sollten wir uns trotz allem Gedanken zu einem Notfallplan machen. Dies gilt für die Gemeinde, aber auch für jeden Einzelnen.

Wir haben Ihnen in einer Broschüre als Hilfestellung einige Punkte zusammengestellt. Alle Hilfskräfte, die Blaulichtorganisationen aber auch die Gemeinde können sich in einem Notfall (z. B. Blackout) nur um die wirklich Hilfsbedürftigen wie Kranke, Behinderte usw. kümmern. Deshalb ist es wichtig, dass auch jeder private Haushalt selbst Vorsorge trifft, da es keine flächendeckende Versorgung geben kann. Die Gemeinde ist mit der Sicherstellung der Wasserversorgung und der Aufrechterhaltung der Notstellen (wie Seniorenheim, Feuerwehrhaus, Rathaus und andere zentrale Gebäude) voll gefordert und kann somit keine Versorgung im gesamten Gemeindegebiet gewährleisten.

Broschüre ansehen

Wichtig aber für jeden einzelnen ist, dass wir uns mit der Notfalllage beschäftigen. Das erste Gebot ist, vor allem Ruhe zu bewahren, aber auch eine gewisse Grundversorgung im Haus zu haben. Wir haben für Sie in wenigen Zeilen o. g. kleine Broschüre erarbeitet; anhand dieser können Sie sich einen eigenen Notfallplan zusammenstellen. Bitte nehmen Sie die Anregung zur Vorsorge und Selbsthilfe ernst und diskutieren Sie diese auch mit Ihrer Hausgemeinschaft bzw. Ihren Mitbewohnern.

Mit freundlichen Grüßen aus dem Rathaus

Ihr Ulrich Pfanner
1. Bürgermeister

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